Eccet benötigt je nach Größe des darzustellenden Volumens hohe Rechenleistung. Wir empfehlen für die Anwendung an größeren Volumina (512x512x512 Voxel) Prozessoren ab 2GHz. Flüssige Arbeitsgeschwindigkeiten werden mit solch großen Volumina allerdings in der Regel eher mit 3GHz erreicht.
Kleinere Volumina (z.B. 256x256x256) können in der Regel auch mit Rechnern der 1GHz-Klasse noch schnell dargestellt werden.
Eccet unterstützt Mehrprozessorsysteme und Doppelkernprozessoren. Die meisten Funktionen erreichen dabei eine Geschwindigkeit, die in etwa der Summe der Prozessorgeschwindigkeiten entspricht. D.h. eine Doppelprozessormaschine mit 2x2GHz sollte in etwa einer hypothetischen 4GHz-Maschine entsprechen.
: Ab 2GHz bei 2-CPU-Systemen oder CoreDuo®-Prozessoren
Eccet benötigt (je nach gewähltem Modus) 2-4 Byte Speicher pro Voxel.
Das heißt, daß man für übliche 512x512 Pixel große Schichtschnitte 1MB
pro Schicht benötigt. Dazu kommen ca. 200MB für Betriebssystem und Eccet
selbst.
Bei Betrieb unter Windows werden weitere ca. 200-400MB für das
Gastgeberbetriebssystem und die Virtualisierungsumgebung benötigt.
Daher empfehlen wir einen Speicherausbau von mindestens 1GB.
Nicht benötigter Speicher führt zu keiner signifikanten Beschleunigung des
Systems. Ggf. kann er aber genutzt werden, um ggf. mehrere Datensätze
parallel zu betrachten.
Auf 32-Bit Prozessoren, wie sie für PCs üblich sind, macht allerdings ein
Speicherausbau von mehr als 2GB in der Regel aufgrund der dann auftretenden
Adressierungsprobleme keinen Sinn.
Verwenden Sie ausschließlich echte 3-Tasten Mäuse. Eccet benötigt die dritte
Taste für viele wichtige Navigationsfunktionen.
Aufgrund der großen Datenmengen (typ. 0,5 bis 1GB pro 3D-Patientendatensatz)
empfiehlt sich der Einsatz schneller Festplattensubsysteme. Der Einsatz von
RAID und/oder SCSI wird empfohlen, ist aber nicht zwingend notwendig.
(typ. >80GB)
Wählen Sie eine Auflösung von mindestens 1280x1024.
Werden Daten über das Netz geschickt, so ist mindestens eine 100MBit
Vernetzung erforderlich (zur Illustration - das Übertragen eines üblichen
Schichtstapels von 512x512x600 Voxeln dauert dann bereits ca. 1 Minute).
Die Mitverwendung stark ausgelasteter Netze ist zu vermeiden.
Verwenden Sie keinesfalls onboard-Grafikkarten, die nach dem sog.
"shared memory" (auch unified memory, UMA, o.ä. genannt) Prinzip arbeiten.
Diese Karten bieten in der Regel eine minderwertige Bildqualität und
belasten den von Eccet schon stark beanspruchten Speicherbus, so dass
Eccet massiv gebremst wird.
Wenn Daten archiviert werden sollen, empfehlen wir den Einbau eines
schnellen CD- oder DVD-Brenners. Ein typischer Datensatz einer virtuellen
Coloskopie benötigt komprimiert ca. 600MB. Sie benötigen also ca. 1 CD pro
Patient. Wir empfehlen daher in der Regel DVD-Brenner.